Vorbilder: Was mich an Oliver Kahn besonders begeistert

Kahn:Spectaris

Oliver Kahn bei Spectaris Trendforum 2013/14 in Berlin

 Jeder Mensch hat Vorbilder, die ihn mit Worten, Taten und Talenten motivieren. Vorbilder stehen für bestimmte Werte und helfen, eigene Ziele im Auge zu behalten und zu erreichen.

Für mich ist Oliver Kahn ein Mensch, der seine Ziele mit Haut und Haaren verfolgt. Ich bewundere sein „Geradeaus-Sein“ und seine Durchsetzungskraft. Es kann durchaus sein, dass mein heutiger Blog nicht jeden Leser begeistert. Ich lade Sie dennoch ein, über Menschen nachzudenken, die Sie inspirieren und zu Höchstleistungen anspornen. Für mich ist das – neben anderen Persönlichkeiten – der Mann, mit dem Namen „Titan Kahn“.

Fußball-WM Halbfinale Deutschland - Südkorea am Dienstag (25.06.2002) im World Cup Stadium in Seoul. Der deutsche Torwart Oliver Kahn dirigiert mit lauten Zurufen seine Abwehr. Deutschland gewann das Halbfinale gegen Südkorea mit 1:0 und steht damit im Finale der 17. Fußball-Weltmeisterschaft. dpa

WM Halbfinale Deutschland – Südkorea (2002 Seoul) – Endstand 1:0

Einmal in Fahrt, war Kahn bekanntlich nur selten zu bremsen

Oliver Kahn gewann mit Bayern München achtmal die Deutsche Meisterschaft, sechsmal den DFB-Pokal, einmal die Champions League und einmal den UEFA-Cup. Die deutsche Nationalelf führte der Torwart 2002 ins WM-Endspiel. Er ist für mich ein Held, weil er alles hält. Dass er ein Sportler ist, der weit mehr als ein Sportler ist, macht Oliver Kahn für mich zur Legende.

Er vereint in seiner Persönlichkeit mehrere Tugenden: Er hat in jedes Spiel zum einen höchste Konzentration gebracht, zum anderen die absolute Leidenschaft und das Engagement für den Sieg seiner Mannschaft. Und er hat natürlich auch für sich als Person einiges riskiert und viele tragische Momente erleben müssen.

Bayerns Kahn beißt sich durch

Emotionale Verfehlungen gehören auch zu seiner Persönlichkeit. Im Spiel gegen Dortmund läuft Kahn 1999 mit dem Ball in den Händen im Fünfmeterraum auf Borussia-Stürmer Heiko Herrlich zu, der ihn zuvor beim Hochspringen leicht touchiert hat, und geht auf Tuchfühlung. Zunächst scheint es so, als schlecke der „Titan“ seinen Gegenspieler das Gesicht ab, dann versucht er, Herrlich in den Hals zu beißen. Jahre später sagt Kahn zu diesem sonderbaren Ausraster: „Das war der Höhepunkt meiner Aggressionen, die sich je in mir entladen haben.“

Für keinen seiner Ausraster ist er jemals vom Platz geflogen. Es war, als hätten auch die Schiedsrichter Angst oder wenigstens ein Einsehen, dass Kahn so sein müsse. Ich werde hoffentlich niemals einem Menschen in den Hals beißen, aber emotionale Ausbrüche kenne auch ich. Wie gut, dass mich weder meine Kunden, noch meine Mitarbeiter jemals „vom Platz gestellt“ haben.

Weiter, immer weiter!

Viele kennen Oliver Kahn als Motivator, als Antreiber, als einen, der nie aufgibt und der dem Erfolg alles unterordnet. Schon als Kind trainierte er wie ein Berserker. Allein. Mehr als die anderen. Hat sich, weil er schmächtig war, im Kraftraum zum Muskelpaket geschunden, sich aus kurzer Distanz Bälle um die Ohren schießen lassen, um seine Reflexe zu schulen. Alles Arbeit. Wenn es aber, und das ist beim Torwart in besondere Weise wichtig, um die Ausstrahlung, um die Aura des Siegers geht, dann ist Oliver Kahn mit enormem Talent gesegnet.

Er hat das Motto: „Weiter, immer weiter!“ geprägt und bekennt in Interviews, dass er sich heute fragt, ob er als Torwart nicht zu brutal zu Gegnern und sich selbst war. Er ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, Fehlern und Schwächen und kann heute darüber reden – manchmal auch lachen.

Weiter, immer weiter! Ein vorbildliches Motto für Augenblick-Optik in Wirges.

 

 

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