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Mehr als ein Praktikum

Sophia Mies sammelte wertvolle Erfahrungen auf einer Seehundstation

Unsere Auszubildende Sophia wusste bereits vor dem Abitur, dass sie eine Ausbildung bei Augenblick-Optik beginnen wird. Die Frage, „Wie kann ich die Zeit zwischen Schulabschluss und Ausbildungsbeginn überbrücken?“, war der Grund für ihre Entscheidung, sich eine Praktikumsstelle zu suchen. Einsatzmöglichkeiten gab es viele, aber welche passte für Sophia?

Viele ihrer Freunde sind direkt nach der Schule für eine Zeit ins Ausland gegangen. Aber das kam für Sophia nicht in Frage. Sie wollte in Deutschland bleiben, für eine Zeit in einer Wohngemeinschaft leben und mal etwas „ohne Mama“ auf die Beine stellen.

Sophias Reise in die Zukunft beginnt auf der Seehundstation Friedrichskoog

Eine Freundin erzählte ihr vor einiger Zeit von der Möglichkeit eines Praktikums auf einer Seehundstation. Im Laufe der Zeit recherchierte Sophia im Internet nach diesem außergewöhnlichen Angebot und hat sich, nach einem Telefonat mit einer Mitarbeiterin der Station, in Friedrichskoog beworben. Von Seehunden und deren Aufzucht hatte sie bis dahin keine Ahnung.

Die Seehundstation Friedrichskoog ist eine Aufnahmestelle für verlassene oder erkrankt aufgefundene Robben in Schleswig-Holstein. Jeden Sommer, wenn im Juni die Jungtiere auf die Welt kommen, sind die norddeutschen Küsten voll mit Heulern. Heuler sind Jungtiere, die während der Säugezeit von ihrer Mutter getrennt werden. Auf der vergeblichen Suche nach der Mama wird schließlich geheult, daher der Name. Und dann bekommt die Station alle Hände voll zu tun. Sophia durfte das live miterleben.

Routinearbeiten schenken Sicherheit und das gute Gefühl, gebraucht zu werden

Um die Station für Besucher attraktiv zu halten, musste auch gemalert, gewischt, geputzt und geschmirgelt werden. Bis Ende Mai wurden zudem unterschiedliche Vorbereitungen getroffen, die für die Aufnahme der Heuler nötig waren. Bereits nach 2 Wochen war Sophia gut vorbereitet und konnte selbstständig arbeiten.

Ein besonderes Training gegen Schüchternheit und für Durchsetzungskraft waren die Gästeführungen. Sophia durfte große Gruppen führen und ihnen Aufgaben und Ziele der Seehundstation nahe bringen. Erstklässler, Teenager, Familien, Rentner und Urlauber wurden von ihr über die Aufzucht von Seehunden informiert.

Jeden Tag Heringsbrei mit besonderem Duft für die Nase

Auf der Seehundstation finden die verwaisten Jungtiere nur vorübergehend ein Zuhause, werden aber während dieser Zeit liebevoll aufgezogen. Fischbrei ist ihre bevorzugte Nahrung in der ersten Zeit ihres sie 2-3 monatigen „Aufenthalts“. Jeden Tag stand Sophia am Fleischwolf und kann nicht sagen, wie viele Kilo Nahrung sie zubereitet hat. Die Frage, ob sie selbst gerne Fisch esse, beantwortet sie seitdem mit einem schelmischen Lächeln.

Ein Seehund in der Nordsee heißt „Sophia“

Ein besonders rührender Moment war die Ankunft von „Sophia“, dem Namensheuler unserer Auszubildenden. Inzwischen wurde „Sophia“ ausgewildert und schwimmt höchst wahrscheinlich noch mit dem ein oder anderen Stationskameraden in der Nordsee. Rund 200 Tiere werden wahrscheinlich in diesem Jahr vor dem Tod gerettet. „Für diese besondere Lebensrettung lohnen sich jede körperliche Anstrengung, Stress und das Zubereiten von Fischbrei“, sagt Sophia.

 Ein Praktikum ist die beste Vorbereitung auf den Beruf

Der Charakter unserer Auszubildenden fasziniert unser ganzes Team. Ihre freundliche und gewinnende Ausstrahlung hat schon viele Herzen unserer Kunden gewonnen. Sie sammelte herausfordernde Praxiserfahrungen, hat Schüchternheit überwunden und durfte wertvolle Kontakte knüpfen. Sophia hat nicht nur der Gesellschaft etwas Gutes getan, sondern auch sich selbst.

 

Herzlich Willkommen in unserem Team, liebe Sophia.