Tipps & Tricks für Kontaktlinsenträger

Kann eine Kontaktlinse hinter das Auge rutschen?

Ein klares NEIN – zur Beruhigung aller Kontaktlinsenträger.
Die Bindehaut dient hier als Schutz, weil sie die Augenhöhle völlig schließt.

Die Kontaktlinse kann sich jedoch bei manueller Einwirkung, z.B. durch starkes Augenreiben, zusammenfalten und unter dem Lid „verschwinden“. Von alleine macht sich eine fachgerecht angepasste Kontaktlinse jedenfalls nicht auf den Weg unters Lid.
Wie können Sie diese Situation nun meistern, sollte sie doch einmal eintreten? Bewahren Sie in einer solchen Situation zunächst einmal Ruhe. Mit unseren Tipps finden Sie die Kontaktlinse bereits nach kurzer Zeit.

Kontaktlinsen auf dem Auge suchen

1. Stellen Sie sich vor den Spiegel.
2. Legen Sie den Kopf in den Nacken und blicken mit den Augen soweit wie möglich nach unten.
3. Schieben Sie Ihr Oberlid so weit wie möglich nach oben, um die Sicht auf den Augapfel frei zu legen. Sollte die Kontaktlinse hier nicht zu finden sein, schauen Sie unterm Unterlid. Dazu schauen Sie so weit wie möglich nach oben und ziehen das Unterlid nach unten.
4. Haben Sie die Kontaktlinse gefunden, so packen Sie diese mit zwei Fingerkuppen und nehmen sie vom Auge.
Wenn möglich dann bitten Sie eine zweite Person um Hilfe.

Alternativ ist es eine gute Möglichkeit, mit Hilfe des Zeigefingers das Ober- bzw. Unterlid vorsichtig zu massieren, bis die verloren gegangene Kontaktlinse zum Vorschein kommt.

Für den Fall, dass Sie die Linse gar nicht finden können, kommen Sie zu uns. Wir helfen Ihnen gerne.

Kontaktlinsen am „Bildschirmarbeitsplatz“

Wenn wir unsere Kunden auf die Vorteile des Kontaktlinsentragens ansprechen, hören wir hin und wieder die gleichen Bedenken. Viele unserer Kunden verbringen einen großen Teil ihres Arbeitstages am Computer. Das bedeutet oftmals Stress für die Augen. Hinzu kommt, dass durch das konzentrierte Blicken auf den Monitor und das dadurch vernachlässigte Blinzeln die Augen trocken werden.

Unter diesen Bedingungen traut sich so mancher Brillenträger nicht, den Wechsel zu Kontaktlinsen zu wagen.

Erstaunt sind die meisten unserer Kunden, wenn wir Ihnen das Tragegefühl mit den neuesten Kontaktlinsen ermöglichen. Durch das Feuchtigkeitsdepot in den modernen Kontaktlinsen macht Kontaktlinsentragen auch am Bildschirmarbeitsplatz richtig Spaß.

Ein klarer Blick in Kombination mit strahlend weißen Augen und nicht spürbaren Kontaktlinsen haben schon dem einen oder anderen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So geht die Arbeit gleich viel besser von der Hand.

Wie fühlt sich eine Kontaktlinse überhaupt an?
Wer noch nie in den Genuss des Kontaktlinsentragens gekommen ist, weiß natürlich auch nicht wie es sich anfühlt, eine Kontaktlinse auf dem Auge zu haben.

Vielleicht stellen Sie es sich als unangenehm vor, weil Sie es mit dem Gefühl vergleichen eine Wimper im Auge zu haben. Aber weit gefehlt! Nahezu alle Kunden sind von dem Tragegefühl insbesondere weicher Kontaktlinsen spontan begeistert.

Der Moment des Aufsetzens ist „spannend“, weil Sie ja schlecht die Augen zumachen können, wenn Sie die Kontaktlinse aufsetzen. Deshalb empfinden es Menschen, die keine Übung im Augentropfen einträufeln oder im Augenschminken haben, als seltsam zuzusehen, wie etwas sich aufs Auge „zubewegt“.

Beim Aufsetzen der Kontaktlinse fühlt es sich in der Regel lediglich etwas kühl und feucht an. Einige Sekunden kann man spüren, dass etwas auf dem Auge ist. Mit dem Gefühl einer Wimper im Auge hat dies aber lange nichts zu tun. Im Idealfall spürt man die Kontaktlinse nur in den Momenten, in denen man sich stark darauf konzentriert.

Eine sorgfältige Anpassung und eine individuelle Materialauswahl der Kontaktlinse ist Voraussetzung, damit Sie ein optimales Tragegefühl erleben. Außerdem stellen wir so lange Tragezeiten sicher, eine gute Langzeitverträglichkeit und fördern Ihre Augengesundheit.

Zurück bleibt die Erkenntnis, dass es absolut toll ist, scharf zu sehen ohne dabei eine Brille zu tragen.

Gleitsicht-Kontaktlinsen

Wenn jemand von Gleitsicht-Kontaktlinsen spricht, sind in den meisten Fällen die Multifokalen-Kontaktlinsen gemeint. Gleitsicht-Kontaktlinsen funktionieren ganz anders, als Gleitsicht-Brillengläser, jedoch mit dem gleichen Resultat.

Das Gleitsichtglas ist starr in der Brille vor dem Auge. Durch die verschiedenen Blickrichtungen hat das Auge die Möglichkeit, die unterschiedlichen Stärken zu nutzen. Da die Kontaktlinsen direkt auf dem Auge sitzen und sie sich deshalb mit den Augendrehungen mit bewegen, sieht das Auge auch bei Blickrichtungswechseln noch durch den gleichen Bereich der Kontaktlinse. Deshalb muss bei der Kontaktlinse eine andere Technik eingesetzt werden.

Die Kontaktlinse bildet gleichzeitig ein scharfes Bild für die Ferne und auch für die Nähe ab. Deshalb hat sich der Begriff „Multifokal“ eingebürgert.

Brauche ich zusätzlich eine Lesebrille?

Da die Anpassung multifokaler Kontaktlinsen von der jeweils individuellen Situation abhängt, ist diese Frage mit einem klaren Jain 😉 zu beantworten.

In den meisten Fällen ist eine zusätzliche Brille fürs „normale“ Lesen nicht nötig.
Kleingedruckte Texte, wie z.B. auf Packungsbeilagen, werden mit einer zusätzlichen Lesebrille unter Umständen aber leichter lesbar.